Geschichte

Die Manufaktur wurde 1906 von Martin Guthmann gegründet.

In den frühen 20 Jahren entsteht unser ringförmiges MG-Logo dass Eugen Guthmann im Geist von Artdeco und Bauhaus gestalten ließ. 


Das Plakat spiegelt das Interesse am Exotischen und die Lebensfreude der 20er Jahre wieder. Es wirbt für die modischen und bezahlbaren Erzeugnisse der "Martin Guthmann Bijouteriefabrik".


Werkstatt

Nachdem die Fertigung durch Diktatur, Krieg und Zerstörung zum Erliegen gekommen war, trieb die Liebe zum Metier Ende der 40er Jahre die Wiederaufnahme der Prodution voran.

Friedrich Guthmann trat 1950 ins Unternehmen ein. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Martin Guthmann zum Spezialisten für jungen Schmuck und neue Schmuckideen. Zu Beginn der 1990er Jahre stellte MG als erster Pforzheimer Hersteller Piercingschmuck aus Gold und Silber in Serie her.

Christian Guthmann leitet das Unternehmen in vierter Generation. Gewalzte, gestanzte, gezogene und gegossene Teile werden in Handarbeit montiert. Traditionelle Schmuckthemen werden neu interpretiert. Durch die Verwendung von alten Werkzeugmodellen, von Teilabgüssen, unter gekonntem Einsatz historischer Techniken wie Sandguss, Handgravuren, Feuer-Emaille entstehen völlig neue Konzepte und zeitgenössisches Schmuckdesign im unverwechselbaren MG-Vintagestil. Die Kleinserie ermöglicht dabei Schmuckstücke, die vom Mainstream der Massenproduktion abweichen, dabei aber erfreulich erschwinglich sind.
Im Jahr 2017, anlässlich des 250. Jubiläumsjahr der Pforzheimer Schmuckindustrie, ist die Manufaktur Guthmann eines der zwölf Gründungsmitglieder des streng reglementierten Gemeinschaftslabels "Jewellery Made in Germany".

Nachhaltigkeit

Unser Motto „Schmuck&Liebe“ bezieht sich nicht nur auf die emotionale Botschaft der Schmuckstücke, sondern auch auf die liebevolle und nachhaltige Fertigung in Deutschland. Die Vorteile der einzigartigen Pforzheimer Infrastruktur sind vielseitig. Qualität, Marktnähe und kurze Lieferzeiten sind solche Aspekte. Die gesetzliche Auflagen einerseits, der allgemeine Bewusstseinswandel  der  Akteure andererseits haben  dazu geführt, dass der Standort auch in sozialer und umweltpolitischer Hinsicht Weltniveau hat.  Bei unserer Edelmetallbeschaffung verabeiten wir recycletes Material der Allgemeinen Gold und Silberscheideanstalt AGOSI Pforzheim, die sich den ethischen Zielen des Responsible Jewellery Council verpflichtet hat (www.responsiblejewellery.com). Bei der AGOSI werden auch unsere Metallabfälle (Gekrätz) recycled. In unserer Fertigung arbeiten wir größtenteils mit geschlossenem Wasserkreislauf.  Abwasser wird streng kontrolliert und vorher im Haus aufbereitet. Problemstoffe werden gesammelt und von Spezialunternehmen entsorgt. Mülltrennung und sparsamer Umgang mit Papier sind, wie in Privathaushalten, auch in einem modernen Unternehmen selbstverständlich. Darüber hinaus verwenden wir seit vielen Jahren Etuis, Umverpackungen und Füllmaterialien aus Karton oder Papier. Auch unser neues Display ist aus Karton und kann vollständig recycelt werden. Arbeitszeiten wurden flexibilisiert und können in vielen Bereichen zuhause erledigt werden. Last but not least orientiert sich unsere Kollektion nicht an kurzlebigen Trends. Wir haben bei der Gestaltung eine eigene Handschrift, die sich, beeinflusst durch die Veränderungen in unserem Umfeld, ständig weiterentwickelt, dabei aber zeitlos ist. Ein Schmuckstück nimmt nimmt ja kaum Raum in Anspruch. Es kann uns ein Leben lang begleiten. Was heute noch leicht erschwinglich ist, wird durch seine Seltenheit, durch den verarbeiteten Edelstein und durch die Emotionen mit denen es aufgeladen wird, über kurz oder lang unbezahlbar. Schmuck&Liebe gehören zusammen. Beim Verschenken, beim Tragen und natürlich bei der Herstellung.